Vulkane, Islandpferde und Lakritzeis

      Eine Abenteuerreise als Familie nach Island

      Wo soll ich bloß anfangen? Island war schon seit Jahren DER Reisetraum für mich. Aber irgendwie spukte immer im Kopf rum, das ist ja ziemlich teuer und doch auch so kalt da, und gefährlich und überhaupt. So vergingen die Jahre und dann kamen die Kinder. Nein, mit Kindern kann man so eine abenteuerliche Reise erst recht nicht machen. Ich hatte schon nicht mehr dran geglaubt und es war dann auch eine super spontane Aktion, aber eines Tages habe ich so günstige Flüge nach Island entdeckt, dass wir fliegen mussten! Kurz gecheckt: Die Flüge sind sogar in den Herbstferien der Kinder möglich. Wir waren alle sofort begeistert und so sicherten wir uns sieben Tage in diesem einzigartigen Land im Oktober 2017.

      Unsere Anreise

      Nach und nach suchte ich alle Unterkünfte, ein Mietauto und sämtliche Infos zusammen, die wir benötigten. Wir flogen nach Keflavik, Islands internationalem Flughafen, in der Nähe von Reykjavik gelegen. Da wir nachts geflogen sind (okay, das ist der Preis eines günstigen Flugs), war es nicht ganz unbeschwerlich, aber die Kinder haben tapfer mitgemacht und sind dann auch eingeschlummert. Der nette Pilot hat während des Fluges die Lichter im Flugzeug ausgeschaltet – so hatten wir einen fantastischen Blick auf die Polarlichter. Wirklich total schön. Nur leider war es nicht möglich, sie aus dem Flugzeug heraus zu fotografieren. Vor Ort haben wir dann leider keine mehr sehen.

      Hallo Island

      Auf der Fahrt zu unserer ersten Unterkunft kamen wir an Lavafeldern und vielen allerschönsten Islandpferden vorbei. Wir konnten nicht anders und mussten überall Halt machen und Pferde kuscheln.

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      Der Golden Circle

      Dann ging es weiter, um mehr von dem Golden Circle zu sehen: Den Geysir Strokkur und den Wasserfall Gulfoss. Der Geysir Strokkur spuckt alle paar Minuten eine Wasserfontäne heraus, mal mehr, mal weniger hoch. Vorher bildet sich eine Blase (wie auf dem linken Bild zu sehen), sodass man dann auch schon zackig den Auslöser drücken muss, um das Naturspektakel zu fotografieren.

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      Unsere erste Unterkunft

      Unsere erste Heimat in Island war ein wunderschönes rotes Holzhaus. Das Highlight war aber die Lage: Direkt an einem Fluß mit einem Blick auf den Vulkan Hekla gelegen, hinter uns eine Weide mit Islandpferden und direkt neben dem Haus ein Hot Tub nur für uns! Da saßen wir gern abends nach einem langen Tagesausflug, wärmten uns darin auf, schauten dabei zu den Sternen im Himmel und hörten den Fluß hinter uns rauschen. Hier wären wir gern geblieben.

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      Das Highlight: Ein Ausflug nach Landmannalaugar

      Mein absolutes Highlight und Lieblingswort in Island: LANDMANNALAUGAR. Allein der Name, sprich ihn mal aus, hörst du seine Melodie? So wunderschön. Und so beeindruckend auch die Landschaft. Hier kann man nicht nur wunderbar wandern gehen, minütlich ändern sich die Farben in dem Gebirge. Sehr beeindruckend. Auch dort brodelt und dampft es an vielen Stellen. Zuallerst haben wir aber alle ein Bad in einer heißen Quelle genossen. Man braucht schon etwas Überwindung, sich bei der Kälte auszuziehen. Und leider war das Wasser zu Anfang auch recht frisch, man musste zu der heißen Quelle erst noch durchs kalte Wasser stapfen. Aber wir alle waren sehr tapfer, vorrangig die Allerkleinste!

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      Der schwarze Strand Islands

      An einem nächsten Ausflugstag durfte der Ort Vik I Myrdal nicht fehlen, kennt man doch den schwarzen Strand Reynisfjara mit seinen Basaltfelsen von vielen Fotos bereits. Es ist auch wirklich sehr schön da. Aufpassen muss man eigentlich nur vor den gefährlichen Wellen, die bereits mehreren Touristen das Leben gekostet haben. Also, seid einfach immer vorsichtig, wenn ihr mal da sein solltet! Island ist halt pure Naturgewalt. Und das ist ja auch so wahnsinnig faszinierend…

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      Unser Bauernhaus am Rande des Vulkans Eyjafjallajökull

      Unsere vorletzte Unterkunft war nah am Vulkan Eyjafjallajökull gelegen, der 2010 ausbrach und Europas Flugverkehr für einige Zeit lahm legte. Wir waren in einem großen, alten Bauernhaus untergebracht, was sehr stimmungsvoll eingerichtet war.

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      Diamond Beach & Gletscherlagune

      Unsere längste Anreise hatten wir auf dem Weg zum Diamond Beach und zur Gletscherlagune. Gegen unseren Erwartungen hatten wir die sieben Tage in Island im Oktober allerbestes Wetter mit viel Sonnenschein. Am See Jökulsárlón war es trotz der vielen Touristen seltsam still, die Luft so wunderbar eisig klar und dennoch reichte dort ein Pullover und eine Sonnenbrille. Aber Achtung! Ich denke, wir hatten einfach nur Glück mit dem Wetter. Im Oktober kann es in Island bereits den ersten Schnee geben…

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      Wasserfall Seljalandsfoss und Reykjavik

      Auf dem Weg Richtung Reykjavik mussten wir noch einen Stopp bei dem Wasserfall Seljalandsfoss machen. Denn wie oft kann man schon hinter einem Wasserfall lang wandern? Das wir total nass geworden sind, versteht sich von selbst. Aber so eine Dusche sollte man doch einmal erlebt haben.

      Unsere letzte Unterkunft in der Nähe Reykjaviks war ein umgebauter Stadtbus. Wir hatten in dem Bus nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch eine klitzekleine Kochecke. Spätestens da ist bei mir der Wunsch nach Reisen in einem Bus geweckt worden. Diese Busse bewegten sich allerdings kein bisschen mehr.

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      Am Tag unserer Abreise mussten wir dann doch noch einen Abstecher nach Reykjavik machen. Wir haben nicht wirklich viel von der Stadt gesehen, wir haben uns natürlich die berühmte Hallgrímskirkja angesehen. Und sind durch die putzigen kleinen Straßen geschlendert, immer auf der Suche nach bezahlbarem Essen. Wir haben dann einen Laden gefunden, wo wir für günstige 40 Euro umgerechnet 4 x Pommes und 2 x Falafel ergattert haben – ein Schnäppchen! Endlich satt. Es gab als Dessert dann auch noch ein Eis. Und das Leckerste überhaupt: Vanilleeis mit Schokosoße und Lakritzstückchen. Das müsst ihr unbedingt mal probieren, wirklich köstlich! Die Stadt war für uns nach Tagen in der Natur allerdings wenig sehenswert. Vielleicht aber auch, weil wir hungrig waren und der letzte Tag in Island uns mit bestem Nieselregen bescherte.

      Am besten hat uns kurz vor Reykjavik das Freiluftmuseum gefallen, wo man man ins Island des 19. Jahrhunderts zurückversetzt wird – total spannend! Und wirklich einen Besuch wert! Wir waren in der Nebensaison da und es war ziemlich leer, aber innerhalb der Saison gibt es dort auch authentische Läden und ein Café, welche während unseres Besuches leider schon geschlossen hatten. Hier ein paar Eindrücke:

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      Du schönstes Land. ISLAND. Wir kommen auf jeden Fall wieder und nehmen das nächste Mal mehr Zeit mit. Und dann machen wir uns auf den Weg, die gesamte Insel zu umrunden.

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